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Dienstag, 11. Dezember 2018

Schwerin, wie es wurde, was es ist.

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  • vom:  Mittwoch, 13. April 2016
Eröffnung der Ausstellung am 2. Mai 2016 Eröffnung der Ausstellung am 2. Mai 2016 Gritta Flau

Über 850 Jahre hat sie bereits auf dem Buckel, die Stadt Schwerin. Als Landeshauptstadt fungiert sie als Regierungssitz, als Stadt vereint sie neben dem beeindruckenden Alter eine Vielzahl historischer Bauten in sich. Hier verbirgt sich eine Vergangenheit mit zahlreichen Veränderungen und Umgestaltungen. Andere Orte dieser Größenordnung nennen ein stadtgeschichtliches Museum ihr Eigen. Nicht so Schwerin. Es gibt zwar immer wieder Diskussionen darüber, und zahlreiche Befürworter sprechen sich dafür aus, dass eine solche Stätte notwendig wäre und auch als Aushängeschild dienen könnte. Aber bislang konnten sich die Stadtvertreter nicht zu einer solchen Entscheidung durchringen. Der Historische Verein Schwerin e.V., die Schweriner Höfe und die Landeshauptstadt Schwerin haben deshalb die Ausstellung "Schwerin – wie es wurde, was es ist" gemeinsam auf den Weg gebracht.

Vom 2. Mai dieses Jahres an wird unser Brunnenhof zur Heimstatt der Exposition. Historische Karten, detailgetreue Modelle, Abbildungen und vieles mehr ermöglichen es den Besuchern, sich mitten in den Schweriner Höfen auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Epochen der Stadt zu begeben.

Schon 1018 wurde die Existenz der Slawenburg namens Zuarin erstmalig erwähnt. Ein Modell dieses Bauwerks findet sich ebenso in der Exposition wie beispielsweise eine Ansicht des Marktplatzes um 1780, die verschiedenen Fronten des Rathauses über die Jahrhunderte oder ein Modell des Doms vor 1880. Ein Rundgang durch die Ausstellung führt die Besucher also von dem frühen Mittelalter durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart. Schwerins Bedeutung als Residenzstadt wird fokussiert. Der Einfluss durch den Stammsitz von Herzögen und Großherzögen auf die Entwicklung der Stadt lässt sich nicht leugnen und in den Anschauungsobjekten wiederfinden. Das Verhältnis zwischen Stadt und Hof bestimmte die wirtschaftliche, soziale und eben vor allem auch die bauliche Entwicklung über die Jahrhunderte. Geschichte wird durch "Schwerin – wie es wurde, was es ist" fassbar und erlebbar. Die Organisatoren verfolgen gemeinsam das Ziel, dass die Ausstellung Schweriner genauso fasziniert, wie Touristen und Schulklassen. Und wenn sich in den kommenden Monaten zeigt, dass das Interesse vorhanden ist, bekommt die Diskussion für ein stadtgeschichtliches Museum in Schwerin vielleicht neuen Auftrieb.

 

Die Ausstellung wird am 2. Mai eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 16 Uhr