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Donnerstag, 19. Juli 2018

Wismarsche Straße, Teil 1: Zwischen Kino und Bürgerhäusern

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  • vom:  Montag, 27. Februar 2017
Wismarsche Straße, Teil 1: Zwischen Kino und Bürgerhäusern Foto: © Freilichtmuseum für Volkskunde

Die Schweriner Höfe werden im Osten von einem Teil der Wismarschen Straße begrenzt und zwar vom Marienplatz bis zur Arsenalstraße. Der Magistrale, die Pendler und Besucher aus dem Norden bis in die Schweriner Innenstadt leitet, kommt eine große Bedeutung zu. Und Anlaufpunkte bietet sie selbst auf diesem vergleichsweise kleinen Teilstück eine Menge.

Direkt an der Arsenalstraße erstreckt sich das GUSANUM. Das Haus kann mit einer langen Geschichte aufwarten. Bereits 1860 hatte hier die Mecklenburgische Bank ihren Sitz, die 40 Jahre später als Mecklenburgische Lebensversicherungsbank firmierte. Die Deutsche Versicherungsanstalt agierte ab 1954 hier. Von 1960 bis 1990 war der Rat des Kreises Schwerin in dem Gebäudekomplex untergebracht. Nach einer aufwändigen Sanierung eröffnete 2009 das heutige GUSANUM. Gerade die prachtvolle Wandelhalle lässt die Besucher die geschichtsträchtige Vergangenheit des Gebäudes erahnen.

In unmittelbarer Nachbarschaft wurde deutsche Kinohistorie geschrieben. Immerhin war der heutige Filmpalast Das Capitol zu seiner Eröffnung im Jahr 1936 das modernste Haus des ganzen Landes. Als damaliger Vorreiter in Sachen Projektions- und Tontechnik gastierte das Haus sogar ein Jahr später auf der Weltausstellung in Paris. Gleich nebenan lädt das Altstadtbrauhaus „Zum Stadtkrug“ seine Gäste ein. Auch hier fußt das Geschäft auf einer langen Tradition. Die Schankwirtschaft „Tonhalle“ eröffnete bereits 1817 an diesem Ort und wurde in den darauffolgenden Jahren zum größten Lokal in Mecklenburg ausgebaut.

Weiter Richtung Marienplatz reihen sich einige sanierte Fassaden sanierter Bürgerhäuser aneinander, hinter denen sich moderne Dienstleistungsunternehmen verbergen.