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Sonntag, 16. Dezember 2018

Die Interessengemeinschaft LHÖW

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  • vom:  Montag, 12. September 2016
Die Interessengemeinschaft LHÖW Foto: © Schweriner Höfe

Was man erreichen kann, wenn man miteinander und nicht übereinander spricht

Alles begann mit der Stadtvertretersitzung im April 2016. Die Stadtvertreter beschlossen, dass in der Wittenburger Straße sowie auf dem Teilstück der Lübecker Straße bis zum Marienplatz die  Straßenbahnschienen „umverlegt“ werden müssen. Diese umfangreiche Baumaßnahme, die von der Reiferbahn bis zur Lübecker Straße geplant war, soll bis Dezember des Jahres 2017 beendet sein. Für die Zeit der Bauarbeiten kann die Straßenbahn auf der bekannten Route zum Marienplatz natürlich nicht verkehren. Eine insgesamt ziemlich schlechte Nachricht für alle Betroffenen in diesem Bereich, die ja  schon einige „Baustellenerfahrung“ aus der Vergangenheit mitbrachten.

Das Unverständnis über die Planung und Durchführung dieser Baumaßnahme ohne eine Abwägung der negativen Auswirkungen auf die Händler und Gewerbetreibenden entlang der Baustellenroute war bei  allen Betroffenen groß. Der Zusammenschluss zu einer Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden, Ladeninhaber und Händler der betroffenen Straßenzüge zur Initiative „LHÖW“ (Lübecker Straße, Schweriner fe, Wittenburger Straße) war da nur folgerichtig.

Über 70 betroffene Unternehmen forderten in einem Schreiben an die Landeshauptstadt und deren Stadtvertreter eine Verbesserung der Kommunikation, eine deutliche Bauzeitverkürzung, den Einsatz  eines persönlichen Ansprechpartners und Marketingmaßnahmen, um die Auswirkungen der Baustelle zumindest etwas abzufedern. Auch dass die Straßenzüge nach Abschluss der Arbeiten wieder revitalisiert werden, ist ein wichtiges Anliegen der Unternehmer.

Nach konstruktiven Gesprächsrunden zwischen Vertretern der „LHÖW“ und Verantwortlichen der Stadt gab es ein Angebot an die Interessengemeinschaft, eine Variante der Bauabwicklung über die  Wintermonate umzusetzen. Eine deutliche Verkürzung der Bauzeit wäre das Ergebnis. Für diesen Vorschlag hat sich die Interessengemeinschaft bei einem gemeinsamen Termin im Juli 2016 einstimmig
entschieden. Einen nicht zu strengen Winter vorausgesetzt, könnte die Straßenbahn im Juli 2017 wieder ihren Fahrbetrieb aufnehmen.

Ein mehrstufiger Marketingplan wurde mit Unterstützung der „LHÖW“ entwickelt und soll nach einer Ausschreibung umgesetzt werden. Die Interessengemeinschaft „LHÖW“ und Bernd Nottebaum  gewannen Hugo Klöbzig als Koordinator („Kümmerer“) für das Bauvorhaben. Er ist Ansprechpartner für Anliegen im Zusammenhang mit den Bauaktivitäten und wird sich noch vor Beginn der Maßnahme
persönlich vorstellen.

Jetzt kommt es noch auf die erfolgreiche Umsetzung an. Wir hoffen auf einen nicht zu strengen Winter, denn jeder Tag, den die Baustelle eher fertig ist, zählt für die Händler und Gewerbetreibenden
entlang der Baustellenroute. Jetzt sind auch Sie gefragt: Lassen Sie sich nicht von etwas Baulärm in den Bereichen der Wittenburger und Lübecker Straße aus der Ruhe bringen, sondern besuchen Sie die  Unternehmen und Geschäfte weiterhin wie gewohnt! Durch eine ausgeklügelte Baustellenbeschilderung werden Sie den Weg zu uns leicht finden.