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Samstag, 15. Dezember 2018

Aus dem Schlummer erwachte Stadtgeschichte

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  • vom:  Donnerstag, 12. Mai 2016
Aus dem Schlummer erwachte Stadtgeschichte

Ausstellung „Schwerin – wie es wurde, was es ist“ in den Schweriner Höfen eröffnet
Wie sah die namensgebende Slawenburg Zuarin aus? Wie war der Stadtkern Schwerins im Mittelalter aufgebaut? Wie entwickelte sich das Rathaus über die Jahrhunderte bis zu seinem heutigen Antlitz? Wie veränderte sich Schwerin im Laufe der Jahrhunderte von der Residenzstadt der Herzöge und Großherzöge zur Landeshauptstadt?

Für Antworten auf diese Fragen müssen seit Montag, dem 2. Mai 2016, nicht mehr historisch Bewanderte gelöchert oder Lexika gewälzt werden. Denn im Brunnenhof der Schweriner Höfe eröffnete die Ausstellung „Schwerin – wie es wurde, was es ist“. Der Historische Verein e.V. hat sich mit dem Management und der Werbegemeinschaft des innerstädtischen Wohn- und Geschäftsviertels „Schweriner Höfe“ und der Landeshauptstadt Schwerin zusammengeschlossen und es innerhalb eines Jahres geschafft, die stadtgeschichtlichen Exponate der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

„Die Stadt hat ein Gedächtnis. Dass so etwas Schönes in den Archiven schlummert, dafür ist es zu schade. In den Schweriner Höfen ist jetzt wieder das Gedächtnis der Stadt erkennbar“, äußerte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow in ihrem Grußwort vor über 50 geladenen Gästen zur Ausstellungseröffnung.

Norbert Credé, Vorsitzender des Historischen Vereins, konnte seinen Stolz nicht verbergen: „Wir haben dieses Projekt innerhalb eines Jahres in Angriff genommen und es mit den Schweriner Höfen zu diesem Ergebnis gebracht.“ Zahlreiche Vereinsmitglieder haben ihre Freizeit geopfert, um die Modelle hervorzuholen und öffentlichkeitstauglich zu machen, die Erklärungen für die zahlreichen Infotafeln formuliert und Schwerin um eine Attraktion reicher gemacht. „Wir haben hier einen Überblick über fast 1000 Jahre Stadtgeschichte erschaffen“, so Credé. Geplant ist es, dass die Ausstellung auf den Touren der Stadtführer regelmäßig mit angesteuert wird. Schüler sollen außerdem hier anschaulichen Geschichtsunterricht über die Entstehung ihrer Heimatstadt bekommen.

„Schwerin – wie es wurde, wie es ist“ zeigt historische Modelle aus der stadtgeschichtlichen Sammlung und dokumentiert die Entwicklung der Stadt von der Gründung bis in die Gegenwart. Fachliche Erläuterungen, Abbildungen und Karten ergänzen und erklären die Exponate.

Die Ausstellung ist bis Oktober montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.