Die Höfe

Die Höfe

Willkommen im Wohlfühlquartier im Herzen von Schwerin

Alles begann mit einer Idee: Ein lebendiges, attraktives Zentrum zu schaffen, war von Anfang an das Ziel der Entwicklung der Schweriner Höfe (ehemals "Der Wurm"). Die Vision der städtebaulichen Rahmenplanung Schwerins beinhaltete eine Reihe innerstädtischer Passagen, welche die Marienhof-Passage, Uhle-Passage, die Durchlässigkeit der Wismarschen Straße über den Glüsinghof in die Mecklenburgstraße und die Entwicklung des Postgeländes einschloss. Die Wurm-Passage am Marienplatz mit dem Klöresgang passte sich harmonisch in dieses Konzept ein.

Was die Höfe so besonders macht

Der Grundgedanke war, eine eigenständige Anziehungs- und Verweilszone im Zentrum der Stadt zu entwickeln. Im Mittelpunkt die Urbanität "Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Genießen, Entspannen, Erleben". Es gelang damit, das innerstädtische Quartier für jedermann erlebbar zu machen.

Kultur­veranstaltungen und Märkte - Die Höfe sind Magnet für Jung und Alt

Seit Eröffnung des Quartiers sind Veranstaltungen verschiedenster Art fester Bestandteil der Schweriner Höfe. Egal ob Messen, Ausstellungen, Tanzevents, Märke, interkulturelle Veranstaltungen oder Lesungen. Unsere Veranstaltungen beleben das Areal zusätzlich und zeigen die Vielfältigkeit unseres Quartiers. Dabei haben sich regelmäßig wiederkehrende Highlights wie der Kreativhof & Halloween zu einer festen Größe etabliert.

Freitags freuen wir uns über unseren Bauernmarkt, der immer wieder gleichermaßen Stammgäste, Neukunden, aber auch Touristen in den Klöresgang der Schweriner Höfe lockt. Die Atmosphäre der kleinen Gasse versprüht dabei den besonderen Charme des Marktes.

Die Geschichte der Schweriner Höfe

Die prägnanten Gebäude am Marienplatz waren und sind damals wie heute bekannt in Schwerin. Was viele nicht wissen, sie gehören zum Quartier „Schweriner Höfe“. Viel Historie steckt in ihnen. Zeit einmal die Geschichte und Wandlung der Gebäude näher zu betrachten.

1910

Wittenburger Straße

1915

Wittenburger Straße

1936

Stadtkrug außen

1936

Stadtkrug innen

1936

Baustelle Capitol

1949

Capitol Lebensversicherungsbank

1946

Unitas – Zigaretten -und Rauchtabakfabrik

1947

Unitas – Zigaretten -und Rauchtabakfabrik

1950

Unitas – Zigaretten -und Rauchtabakfabrik

1950

Klöresgang

1960

Marienplatz

1970

Klöresgang

2012

Fertigstellung nach Verjüngungskur

Inhabergeführte Geschäfte seit 1907

Schon um 1907 waren hier inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte angesiedelt. So z.B. die Firma „Schirmfabrik Julius Link“. In der Nachkriegszeit gründeten dann 3 Kaufleute und 1 Hotelier aus Schwerin & Rostock im Juli 1946 die „Unitas – Zigaretten -und Rauchtabakfabrik“ als privates Wirtschaftsunternehmen. Der Sitz der Firma war von Anfang an am Marienplatz. Der Name Tabakhof zeugt noch heute davon. Die Unitas wuchs zu einem der bedeutendsten Betriebe in Schwerin heran. Nach einem Jahr als Privatbetrieb folgte die Verstaatlichung und Umwandlung in einen Volkseigenen Betrieb. Durchschnittlich waren 250 Beschäftige mit der Herstellung von Zigaretten und Tabake befasst. In den 1980er Jahren war UNITAS Alleinhersteller von Rauchtabak für die DDR und von Schnupftabak für den gesamten Ostblock. 1991 übernahm die Berliner Tabakmanufaktur PLANTA den Betrieb. Die Unitas selbst arbeitete bis 2005 mit 22 Mitarbeitern im Industriegebiet Schwerin Süd weiter.

Heute ist die ehemalige Tabakfabrik Teil des Quartiers „Schweriner Höfe“

Auch der Klöresgang entwickelte sich stets weiter und verlieh der späteren „Wurm-Passage“ ihren Namen, da sich der Klöresgang wie ein Wurmfortsatz durch das Areal zog. Der Name „Klöresgang“ ist auf Johann Heinrich Klöres zurückzuführen. Klöres erwarb 1851 die Tonhalle und etablierte sie zu der Adresse für Veranstaltungen und Feste jeglicher Art. Nach einem Großbrand wurde die Tonhalle nicht wieder vollständig aufgebaut. Es entstanden an dieser Stelle um 1936 das heutige Capitol und das Altstadtbrauhauses „Zum Stadtkrug“. 

Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Genießen, Entspannen, Erleben

Ab 1992 wurde mit der Planung für die „Wurm – Passage“ begonnen. 1998 folgte die Eröffnung. Im Mittelpunkt standen damals schon die Grundgedanken: „Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Genießen, Entspannen, Erleben“. Dieser Idee blieben Planer und Entwickler bis heute treu. 2011 erhielt das Quartier eine Verjüngungskur. Der öffentliche Raum wurde kundenfreundlich und farbenfroh mit hochwertigen Materialien ausgestattet. Neue Akzente, wie der von einer Künstlerin gestaltete Brunnen und entworfene Sitzgelegenheiten, unterstreichen die Besonderheit und den Charme des Quartiers. Aus den längst dagewesenen Höfen – Tabakhof, Brunnenhof und Capitolhof - wurden die „Schweriner Höfe“.